40 Staudämme im Amazonas-Regenwald: Siemens, bitte Abstand halten!

InfostandDie brasilianische Regierung plant Projekte, die große Konsequenzen für die Umwelt hätten: Durch den São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm entstünde ein Stausee mehr als doppelt so groß wie München. Dieser würde den Lebensraum von indigenen Völkern und Hunderten von Tierarten zerstören.

 Das ist nur der Anfang. Die brasilianische Regierung will den Ausbau von Staudämmen im Amazonas-Regenwald vorantreiben. Ohne internationale Unterstützung wäre der Bau dieser Dämme kaum möglich: Der Technologiekonzern Siemens und die Firma Voith könnten, wie bereits für den umstrittenen Belo-Monte-Staudamm, Turbinen und Generatoren für das Großprojekt liefern.

Greenpeace-Ehrenamtliche werden heute in mehr als 20 Städten, unter anderem in Freiburg, München, Köln und Berlin, gegen das Projekt auf die Straße gehen. Greenpeace Koblenz war bereits am 18. August auf der Straße. Mehr als hundert Menschen waren bereit, die Munduruku zu unterstützen. Sie unterzeichneten Protestpostkarten an Siemens oder wurden Teil der virtuellen Menschenkette rund um das Gebiet der Munduruku.

>>> Du willst Teil der virtuellen Menschenkette werden? Dann hier lang <<<

Rettet den Amazonas

SWR besucht die Beluga II

Ein Team des SWR begleitete einen Tag lang die Arbeit von Greenpeace auf der Beluga II. An diesem Tag waren Lisa, Bella und Andy von uns – von Greenpeace Koblenz – auf dem Schiff. 10 Tage lang haben sie mit dafür gesorgt, dass es unter Deck sauber war, die gesamte Besatzung zu essen hatte und die Führungen für alle Besucher reibungslos verlaufen konnten. Der SWR hat Bella sogar zu einem Teil des Beitrags gemacht. Aber seht selbst:

600 Greenpeacer beim GreenCamp – und wir waren dabei!

Es war fast eine unmenschliche Zeit, als sich einige verschlafene Reisende Ende Mai an einem Freitagmorgen am Hauptbahnhof trafen, um sich auf die lange Fahrt gen Berlin zu begeben. Die Müdigkeit verflog aber rasch und wurde von Vorfreude ersetzt, denn es ging zum GreenCamp! Ein ganzes Wochenende würden wir mit anderen Greenpeace-Haupt- und Ehrenamtlichen lernen, uns austauschen, weiterbilden und ganz viel Spaß haben – so unsere Erwartung.

GreencampUnd erfüllt wurde sie. Schon bevor wir überhaupt in der Europäischen Jugenderholungs- und Begegnungsstätte am Werbellinsee ankamen, trafen wir auf die ersten Menschen mit Rucksäcken und Taschen, erkennbar als Greenpeacer -  vor wegen der Trinkflaschen aus Metall, Glas oder Keramik. Plastikflaschen wollten wir vermeiden, denn wenn wir von Alternativen zur Plastik im Alltag reden, um den Wandel in Sachen Plastikkonsum und -müll voranzutreiben, ist es auch an uns, auf dem GreenCamp Vorreiter zu sein.

Nachmittags angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, in denen wir uns sogleich großzügig ausbreiteten. Und auf ging es zur Begrüßung in die Aula, in deren Anschluss bereits die ersten Workshops stattfanden. Und hier stießen wir auf unser erstes großes Problem: Entscheidungsfindung. Was soll man wählen, wenn alles interessant klingt, man alles mitnehmen und nichts verpassen will?
Weiterlesen